Chronik des Dorfes Blumroda

Blumroda, das alte Straßendorf, ist nicht mehr.

1958 verließen die letzten "Blumenrodaer" ihre alte, liebgewordene Dorfheimat. Die Gemeinde löste sich zwar auf, aber sie geht wieder ein in die Gemeinschaft der engeren Heimat, der sie ja immer angehört hat.

Nicht Krieg, Brand oder andere Not veranlassten die Bewohner zum Wohnungswechsel, sondern das wertvolle "Schwarze Gold" war es, daß für die aufstrebende Industrie zur Brennstoffversorgung gebraucht wurde. In dieser Chronik ist das wechselvolle Schicksal des Ortes und der Bewohner nach den noch erhaltenen Unterlagen niedergeschrieben worden. Sie soll den kommenden Generationen einstmals vom Dorf ihrer Vorfahren erzählen.

An dieser Stelle soll aber auch ein Wunsch, ein Wunsch vieler Blumrodaer, niedergeschrieben werden. Nach der Überbaggerung und Verfüllung der Ehemaligen Ortslage sollen ein paar Eichen als letztes Erinnerungszeichen gepflanzt und ein Bänke zum verweilen aufgestellt werden. Ein Gedenkstein mag den Wanderer verkünden: "Hier stand einst das Dorf Blumroda. Es verging, weil es das Glück des Volkes verlangte, das nach einem unsagbaren Elend alle Quellen zu einem Wiederaufbau im Frieden erschließen mußte."

      

Einwohner Blumroda 1838     

Die Grundstücke, deren Bewohner und die erfolgte Umsiedlung    

Der 150jährge Birnbaum    

Feuer in Blumroda     

Der Waldeshang von Blumroda    

Blumroda und seine Schule     

Die Kirche von Blumroda     

Die Verlegung des Friedhofes    

Das Wahrzeichen von Blumroda, der Wasserturm    

Zur Geschichte des Dorfes     

Geschichtliche Ereignisse um Blumroda     

 

 

Bilder der ehemaligen Ortschaft Blumroda

Blumroda von Oben

Blumroda Dorfstraße

Blumroda alte Dorfansicht

Blumroda

150jähriger Birnbaum

Blick von der Schule

Blumroda

Kirche

Gasthof mit Saal

Grundschule von Blumroda

Hof Schellenberg mit Dorfteich

Wohnhaus Günther

Wasserturm

 

 

 

 

 

Diese Chronik auf meiner Internetseite ist eine gekürzte Fassung aus der "Chronik des Dorfes Blumroda", bearbeitet von Werner Nass und Martin Engelmann unter Mithilfe von einzelnen Einwohnern. Im Auftrag vom VEB Kohlenanlagen Leipzig, Oberbauleitung Großzössen für Braunkohlewerk Borna hergestellt. 1959